Landtagswahl 2022

Kandidierende

Tim Thomsen

Tim Thomsen

Wahlkreis 3

Frank Collatz

Frank Collatz

Wahlkreis 4

Jan-Phillip Christoph

Jan-Phillip Christoph

Wahlkreis 5

Florian Werner

Florian Werner

Wahlkreis 6

Simon Wadehn

Simon Wadehn

Wahlkreis 13

Lea Barckhan

Lea Barckhan

Wahlkreis 14

Björn Mund

Björn Mund

Wahlkreis 15

Marco Schulz

Marco Schulz

Wahlkreis 19

Lars Markworth

Lars Markworth

Wahlkreis 24

Tim Thomsen

Wahlkreis 3

Ich bin Tim Thomsen, bin 29 Jahre alt und trete für Volt im Wahlkreis 3 Flensburg an. Aktuell bin ich Student und wohne in Flensburg.

Darum kandidiere ich

Als ich in dieser Stadt geboren wurde, dank Eltern von beiden Seiten des „Eisernen Vorhangs“, heilte Europa gerade von dem Schnitt, der sich jahrzehntelang durch den gesamten Kontinent zog. Das Entstehen sichtbarer Grenzen, auch hier im Norden Schleswig-Holsteins sowie ein Rechtsruck in der westlichen Welt haben mich zu der paneuropäischen Partei Volt gebracht. Wir Europäer können uns nur Gehör verschaffen, wenn wir zusammenarbeiten und nicht gegeneinander. Große Aufgaben wie der Klimawandel oder der Schutz der Freiheit können nur erreicht werden, wenn die europäische Familie Hand in Hand vorwärts geht. Im Landtag möchte ich mich für diese Werte einsetzen! 


Dies möchte ich für meinen Wahlkreis erreichen

Pfandfreie Dosen aus Deutschland, die in der dänischen Natur landen, Schleswig-Holsteiner, die an der Grenze kontrolliert werden, sobald sie ihre Verwandten in Dänemark besuchen möchten, oder ein Zaun, der sich entlang der gesamten Grenze zieht und fühlbare Distanz schafft, sind einige der Probleme, die wir in der Beziehung zu unserem nördlichen Nachbarn haben. Dänemark ist geschichtlich tief mit uns verbunden und Spuren der skandinavischen Monarchie sind bis zur Elbe zu finden. Wir müssen unsere besondere Verbindung nutzen, um mit Dänemark aktiv grenzübergreifende Lösungen und Konzepte zu finden. Wir sind in einer Zeit angekommen, in der unser Horizont keinen Halt mehr an Feldern und Wäldern machen sollte, durch die ein Beamter vor vielen Jahren einen Strich auf einer Landkarte gezogen hat.

Mein Herzensthema bei der Landtagswahl

Schleswig-Holstein ist ein innovatives Bundesland und muss sich diesen Status bewahren. Besonders in der Energiewirtschaft haben wir unseren Erfindungsgeist gezeigt. Wir müssen die Erforschung und die verschiedenen Projekte gezielt unterstützen, damit dieser Schatz nicht an andere Standorte verloren geht.

Frank Collatz

Wahlkreis 4

Hallo, ich bin Frank, 41 Jahre und kandidiere im Wahlkreis 4 für Volt und bin ebenfalls auf Platz 3 der Landesliste. In  Harrislee wohne ich mit meinen beiden Töchtern (elf und sieben Jahre), die im Wochenwechsel bei ihrer Mutter und bei mir wohnen. Nach zwölf Jahren bei der Bundeswehr als Offizier ohne Studium habe ich mich mit dem Flensburger Tauchcenter selbstständig gemacht. Dieses Center habe ich vor vier Jahren übergeben. Parallel zur Gründung habe ich an der Hochschule Flensburg BWL studiert - allerdings ohne Abschluss. Ich bin dann über Umwege in der Beratung gelandet, insbesondere von Startups, in welche ich auch direkt investiere. Seit sechs Jahren bin ich als #Reservist im #Katastrophenschutz aktiv, aktuell als Leiter des Kreisverbindungskommandos Schleswig-Flensburg.

Darum kandidiere ich

Weil es Zeit ist, Politik neu zu denken und alte Strukturen zu verändern. Wir müssen raus aus dem "war schon immer so". Es gibt genug Ideen, nicht nur in Deutschland, mit deren Umsetzung wir viel schneller, besser, effektiver und näher am Menschen handeln können. Meine Erfahrung zeigt mir aber, dass das mit der aktuellen Parteien  und Politikern nicht funktioniert.

Dies möchte ich für meinen Wahlkreis erreichen

Wasserstoff wird für viele Bereiche der Industrie und auch in der Mobilität benötigt werden, in denen die fossilen Rohstoffe nicht durch elektrische Energie ersetzt werden können. Für meinen Wahlkreis möchte ich daher eine Sonderwirtschaftszone schaffen, um einen Wasserstoff-Cluster in Ellund zu errichten. Das bedeutet, dass wir in unserer Region rechtliche und administrative Erleichterungen für Investoren und Unternehmen schaffen. In Folge dessen können wir dann dort grünen Wasserstoff direkt in das Erdgasnetz einspeisen. 

Ein weiteres Ziel, das ich erreichen möchte, ist die Optimierung der Stadt-Umland-Anbindung des ÖPNV. Hierzu möchte ich die Schaffung einer App-basierten, bedarfsorientierten Software für Abruf auf Zuruf eines Elektro-Kleinbusses erreichen und diese mit entsprechenden Bussen zum Einsatz bringen.

Weiterhin bedarf die Flensburger Förde Schutz. Da ich selber seit über zehn Jahren als Tauchlehrer hier unterwegs bin, weiß ich um deren Zustand. Es ist hier jedoch keine schnelle Verbesserung zu erwarten. Ein erster Schritt wäre das Ausweisen eines Naturschutzgebietes Innere Förde, zusammen mit unseren dänischen Nachbarn.

Zuletzt ein Zuschuss für Arbeitnehmende und Auszubildende in Pflegeberufen durch den BürgerFonds SH, welcher ein komplett eigenes Thema darstellt in den Bereichen Soziales, Rente und Wirtschaftsförderung.

Mein Herzensthema bei der Landtagswahl

Wenn es um die Ansiedlung von Wirtschaft geht, stellt Schleswig-Holstein ein Schlusslicht dar. Das liegt nicht an den möglichen Ressourcen (grüne Energie), sondern am Verwaltungsakt bei uns vor Ort und den schlechten Fördermöglichkeiten aus Mitteln der EU. Grund ist hier die ungünstige Umsetzung auf Landesebene. Es ist möglich - das zeigen andere (Bundes)-Länder - hier Strukturen zu vereinfachen; das muss man aber in letzter Instanz wollen. Hier ist ein Grundpfeiler die Veränderung der Verwaltungsstruktur. Es muss ganz viel in Hinsicht auf die Sinnhaftigkeit hinterfragt werden. Dies lässt sich insbesondere durch Beteiligung von Bürger*innen und Unternehmen bewerkstelligen. In diesem Bereich greife ich auf die jahrelangen Erkenntnisse aus der Beratung von Unternehmen und deren Erfahrungen mit der Verwaltung zurück.

Jan-Phillip Christoph

Wahlkreis 5

Ich bin Jan-Phillip Christoph, bin 30 Jahre alt und arbeite als Kaufmann im Einzelhandel. Ich wohne in Süderbrarup und kandidiere für Volt im Wahlkreis 5 Schleswig.

Darum kandidiere ich

Ich kandidiere, damit sich die Politik wieder an den Bedürfnissen der Menschen ausrichtet. Dafür möchte ich mich einsetzen.

Dies möchte ich für meinen Wahlkreis erreichen

Gerade für meinen Wahlkreis möchte ich erreichen, dass es zu einer Verbesserung des ÖPNV-Netzes kommt. Hier wäre eine Möglichkeit, die sogenannten „Dorf-Shuttles“ vermehrt einzusetzen/auszubauen und dies auch ämterübergreifend.

Zeitgleich benötigen wir vor Ort auch mehr sozialen Wohnungsbau, denn gerade in ländlichen Regionen wird dieser nicht betrieben und dennoch benötigt. In Neubaugebieten sollte meiner Meinung nach eine gewisse Fläche für den sozialen Wohnungsbau genutzt werden.

Mein Herzensthema bei der Landtagswahl

Besonders am Herzen liegt mir die Verbesserung des Bildungssystems, denn an der Bildung unserer Kinder darf nicht gespart werden. Das Bildungssystem muss individueller gestaltet werden. Es werden mehr Lehrkräfte oder kleinere Klassen benötigt, um die Schüler individueller und besser unterrichten zu können. Des Weiteren muss die Digitalisierung im Bildungssektor vorangetrieben werden. Jeder Schüler und jede Lehrkraft sollen ein mobiles Endgerät zur Verfügung gestellt bekommen.

Florian Werner

Wahlkreis 6

Mein Name ist Florian Werner, ich bin 44 Jahre alt und arbeite als Finanzwirt. Ich trete als Direktkandidat für den Wahlkreis 6 Dithmarschen Schleswig für Volt an.

Darum kandidiere ich

Über viele wegweisende Schritte wie etwa die Bildung der Wirtschafts- und Zollunion, die Schaffung des Europaparlaments, den Vertrag von Maastricht, das Schengen-Abkommen oder die Euro-Einführung wurde bereits viel erreicht. Dennoch liegt noch ein langer Weg vor uns, um die Europäische Union zu einer echten, souveränen europäischen Demokratie auszubauen. Die Herausforderungen unserer Zeit erfordern eine viel tiefere Integration der europäischen Zusammenarbeit, die nationalstaatliches Denken und Landesgrenzen überwinden muss, um wirksam zu werden.

In dieser neuen Phase werden Parteien benötigt, die keine Ländergrenzen kennen und sich der Fortentwicklung der Europäischen Union verpflichtet haben. Es braucht Parteien, die den Anspruch haben, die europäischen Bürger*innen grenzübergreifend zusammen zu bringen und ihre Interessen in allen europäischen Parlamenten zu repräsentieren. Volt, seit 2019 im Europaparlament vertreten, ist die einzige Partei, die sich diesem Anspruch stellt. Daher stehe ich für unser Wahlkampfmotto: Europäisch denken – regional & lokal handeln.

Dies möchte ich für meinen Wahlkreis erreichen

Ich setze mich für einen nachhaltigeren und effizienteren Verkehr in Schleswig-Holstein ein, in dem Stadt und Land effizient vernetzt sind und der Fokus auf der Förderung von nachhaltigen Verkehrsmitteln liegt. Räumliche Enge in der Stadt und schlechte Erreichbarkeit auf dem Land machen den Menschen je nach Wohnlage zu schaffen. Dabei sollen Wege geschaffen werden - zur Arbeit, zum Arzt, zum Einkaufen, zur Familie oder zum Freundeskreis - ohne einen hohen CO2-Ausstoß zu generieren. Hier sollen verschiedene Verkehrsformen zum Einsatz kommen und effizient und nachhaltig miteinander verknüpft werden, vom Fahrrad und der E-Mobilität zu einem gut ausgebauten ÖPNV, um Land und Stadt miteinander zu verbinden. Bei der Umsetzung ist auf soziale Verträglichkeit und Gerechtigkeit zu achten. Der flächendeckende Ausbau des ÖPNV soll nicht prinzipiell an ökonomischen Zwängen scheitern müssen. Die Unabhängigkeit von einem eigenen Pkw und das Erreichen von Klimaneutralität im Verkehrssektor sind Grundsätze unserer Verkehrspolitik.

Mein Herzensthema bei der Landtagswahl

Volt tritt als einzige paneuropäische Partei zur Landtagswahl an, um die europäischen Ziele auch in Schleswig-Holstein auf den Weg zu bringen. Denn Europa wird nicht in Brüssel, sondern lokal und regional mit Leben gefüllt.

Als Bundesland an der Schnittstelle zwischen europäischem Kontinent und Skandinavien haben wir die besondere Möglichkeit zukunftsgewandt und europäisch zu handeln. Deshalb wollen wir Europa auch in unserer Heimat zwischen den Meeren leben! 

Dabei zeigen uns die aktuellen Krisen sehr deutlich, dass wir in Schleswig-Holstein mit Europa und der Welt untrennbar vernetzt sind. Wir können die Probleme unserer Zeit nur gemeinsam lösen. Alle europäischen Regionen sind mit den gleichen Herausforderungen konfrontiert: Wieso dann alleine nach Lösungen suchen? Schleswig-Holstein kann aus dem Austausch mit anderen europäischen Regionen und Städten lernen. Die Wirtschaft in Schleswig-Holstein ist einerseits eng verwoben mit der starken Metropolregion Hamburg, anderseits vielerorts ländlich geprägt. Nachhaltiger Tourismus, nachhaltige Landwirtschaft und insbesondere die Windkraft und die damit verbunden innovativen Technologien wie z.B. grüner Wasserstoff bilden starke Eckpfeiler, die wir im europäischen Kontext weiterentwickeln wollen. Dabei ist für uns vor allem eine starke Partnerschaft mit Dänemark essentiell – hier gilt es viel mehr gemeinsam zu gestalten!

Aber eins ist auch klar:  Die Solidarität in Europa darf nicht nur in Euro gehandelt werden, sondern bedarf auch und vor allem zwischenmenschlicher Interaktionen und gemeinsamer Aktivitäten.

Simon Wadehn

Wahlkreis 13

Moin, ich bin Simon Wadehn, 23 Jahre alt und stehe als Direktkandidierender in Kiel West für neue und europäisch gedachte Politik und trete zudem auch auf dem Platz 1 der Landesliste für Volt an. Ich wohne in Kiel und gehe dort meinem Studium der Psychologie, wie auch meiner Arbeit als Hausmeister nach.

Darum kandidiere ich

Ich kandidiere für den Landtag, weil es endlich neue Politik in Schleswig-Holstein braucht. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass in Zukunft alle Menschen in unserer Demokratie repräsentiert werden. Nur, wenn wir uns als Bürgerinnen und Bürger mit der aktuellen Politik identifizieren können, besteht die Möglichkeit auf höhere Wahlbeteiligungen. Es braucht junge Menschen wie mich, die stets zukunftsorientiert arbeiten und die Herausforderungen unserer Zeit aus einer anderen Perspektive betrachten. 

Ich stehe für Transparenz in der Politik, Volksabstimmungen auf jeder Ebene und für die Umsetzung des bedingungslosen Grundeinkommens. 

Mein Herzensthema bei der Landtagswahl

Europäisch denken - regional handeln: Als europäischer Bürger steht die europäische Gesellschaft für mich an erster Stelle. Wir müssen gemeinsam dafür kämpfen, Europa besser und stärker zu machen. 

Deshalb fordere ich, dass wir die europäische Zusammenarbeit durch mehr grenzüberschreitende Projekte intensivieren, unser Netzwerk stärken, indem wir z.B. weitere Partnerregionen in Europa für den gezielten Austausch von Know-How gewinnen, die europäischen Werte durch z.B. die Einführung der dänischen Sprache als Wahlpflichtfach an unseren Schulen festigen und eine nachhaltige Wirtschaft mit unseren Partnerinnen und Partnern durch unsere Zusammenarbeit in der wichtigen Tourismusbranche fördern. 

Um all dies auch zu ermöglichen, bedarf es meiner Meinung nach themenübergreifender Konzepte. Daher möchte ich die Kernpunkte von Volt (Intelligenter Staat, Wirtschaftliche Erneuerung, Soziale Gleichberechtigung, Globaler Ausgleich, Politisch aktive Bürgerschaft) miteinander vereinen. 

Lea Barckhan

Wahlkreis 14

Ich bin Lea Barckhan, 19 Jahre alt, Studentin und kandidiere für den Wahlkreis 14 Kiel-Ost und bin auf Listenplatz 2 der Landesliste.

Darum kandidiere ich
Aus der Geschichte haben wir gelernt, dass Nationalismus und nationale Alleingänge uns nicht an das Ziel bringen, allen Menschen ein lebenswertes Leben zu ermöglichen. Daher bin ich Volt beigetreten und aus diesem Grund kandidiere ich für den Landtag. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass wir jede Entscheidung mit Europa im Sinn treffen und dass auch die Stimmen der jungen Generation gehört werden. Die Zukunft, über die gerade entschieden wird, muss auch von uns mitgestaltet werden. 

Der erste Schritt hin zu einer europäischen Zukunft ist mit der Gründung der EU getan, jedoch dürfen wir jetzt nicht aufhören, Europa weiter zu stärken, denn viel zu oft ist der europäische Gedanke in Gefahr. Dafür müssen wir uns auch regional in Schleswig-Holstein einsetzen. 

Gerade jungen Frauen möchte ich den Mut geben, sich dafür in demokratischen Parteien einzusetzen, denn wir sind dort oft noch in der Minderheit. 

Mein Herzensthema bei der Landtagswahl

Besonders am Herzen liegen mir die Themen Bildung und Europa. Gute Bildung ist das Fundament unserer Gesellschaft und spielt eine wichtige Rolle in der Gestaltung unserer Gegenwart und Zukunft: sei es lebenslanges, schulisches oder informelles Lernen. Gute Bildung ermöglicht ein gutes Leben und sollte deshalb für alle zugänglich gemacht werden, unabhängig von der Herkunft, dem sozialen Hintergrund oder dem Alter. Um das zu erreichen, müssen wir unser Schulsystem reformieren. Dabei möchte ich mich unter anderem für folgende Punkte einsetzen:

- "Erasmus+"-Programme weiter unterstützen und ausweiten, sodass mehr Menschen an einem kulturellen Austausch teilhaben können.

- Kooperationen mit Dänemark ausbauen und das Wahlpflichtfach Dänisch einführen,  sodass das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt wird.

- Schaffung kleinerer Lerngruppen, sodass individuell auf Schüler und Schülerinnen eingegangen werden kann.

- Leichterer Zugang und realitätsnähere Ausgestaltung des BAföGs, sodass man unabhängig von dem eigenen Hintergrund studieren kann.

- Selbstverständliche Fort- und Weiterbildungen in allen Berufsgruppen.

Und warum mir das Thema Europa so am Herzen liegt? Nur wenn wir Politik europäisch denken und umsetzen, werden wir bei der Bewältigung der Herausforderungen, denen wir begegnen, nachhaltig erfolgreich sein. Der Klimawandel hält nicht an der Grenze zu Frankreich oder Polen, sondern betrifft uns alle. Im Bereich der Mobilität können wir von Dänemark und den Niederlanden lernen. Nur mit einem europäischen Zusammenhalt können wir entschlossen mit rechten und demokratiefeindlichen Strömungen umgehen und die Diskriminierung von Menschen bekämpfen. 

Dabei möchte ich mich unter anderem für folgende Punkte einsetzen:

- Grenzüberschreitende Kooperationen in der Pandemiebekämpfung ausbauen und vertiefen.

- Synergien auf europäischer Ebene nutzen.

- Grenzübergreifende Kooperationen im ÖPNV mit einheitlichen Tarifen.

Björn Mund

Wahlkreis 15

Mein Name ist Björn Mund, ich bin Student, 21 Jahre alt und wohne in Laboe. Für Volt kandidiere ich in dem Wahlkreis 15 Plön-Nord.

Darum kandidiere ich

Ich möchte mich dafür einsetzen, dass Schleswig-Holstein sich weiter entwickelt und fit für die noch kommenden Herausforderungen des 21. Jahrhunderts ist. Damit wir auch in der Zukunft glücklich und zufrieden in unserer Heimat leben können.

Mein Herzensthema bei der Landtagswahl

Um dies zu ermöglichen, möchte ich mich dafür einsetzten, dass alle Schleswig-Holsteiner*innen bei der Ausgestaltung der Zukunft eingebunden sind, z.B. dadurch dass es auf lokaler Ebene  mehr Bürgerbeteiligung und Bürgerentscheide gibt. Diese müssen zudem bindender werden.

Dies ist mir sehr wichtig, weil unsere Demokratie davon lebt, wenn wir uns aktiv an ihr beteiligen und Veränderungen herbeiführen können.

Marco Schulz

Wahlkreis 19

Ich bin Marco Schulz, 36 Jahre alt und kandidiere im Wahlkreis 19 Mittelholstein. Ich wohne in Herzhorn und arbeite als User Experience Designer.

Darum kandidiere ich

Ich möchte in meinem Wahlkreis und auch darüber hinaus die Ideen von Volt verbreiten und zugänglich machen.

Dies möchte ich für meinen Wahlkreis erreichen

Mit dem Eintritt des HVV hat der Ausbau des ÖPNV vor Ort bei uns schon begonnen, aber er ist noch längst nicht abgeschlossen. Daher möchte ich eine Verbesserung des ÖPNV vor Ort erreichen. Ein weiteres Thema, das ich angehen möchte, ist die ökologische Landwirtschaft die. Dies umfasst Aspekte wie die Agrarförderung mit Gemeinwohlprämien, mehr Tierwohl, den Ausbau digitaler Technologien und das Thema Ernährung und Landwirtschaft im Lehrplan der Schulen.

Letztes Thema ist der Bau der verbleibenden Abschnitte der A20 in Schleswig-Holstein, welches ein hochgradig emotionales Thema ist. Die Argumente der Befürworter und Gegner sind schier endlos. Unser Vorschlag daher, dass über die von der Landesregierung mit der Planung beauftragten DEGES ein Konzept erarbeitet wird, wie der Bau und Betrieb der A20 mit maximal möglichem Naturschutz in Einklang gebracht werden kann. Dazu gehören beispielsweise großflächige Deckelungen nach dem Vorbild der A7 bei Hamburg zum Schutz der Lebensräume neben der A20.

Mein Herzensthema bei der Landtagswahl

Gerade da ich nur ca. 500 m von der geplanten A20 entfernt wohne, liegt mir dieses Thema des Baus der verbliebenen Abschnitte auch besonders am Herzen, weil es mich gerade persönlich betrifft. Infolgedessen ist die Abwägung zwischen Umwelt- und Naturschutz und den Vorteilen für unsere Region wie eine einmalige Chance für die Wirtschaft, das Wachstum der Region und das Zusammenwachsen mit unseren Nachbarn in Niedersachsen für mich besonders wichtig.

Lars Markworth

Wahlkreis 24

Ich bin Lars Markworth, wohne in Pinneberg und bin 48 Jahre alt. Ich arbeite als Ingenieur in einem Automobilunternehmen und kandidiere für Volt als Direktkandidat für den Wahlkreis 24 Pinneberg.

Darum kandidiere ich

Für mich ist gerade jetzt vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges in der Ukraine entscheidend, dass die Zukunftsvision eines einigen, solidarischen Europas wieder lebendig wird, sich die Vorteile des Miteinanders auch auf regionaler und kommunaler Ebene bemerkbar machen. Wenn wir Europäer uns einig sind und mit all unseren politischen, intellektuellen und finanziellen Ressourcen in die gleiche Richtung laufen, dann können wir die großen Herausforderungen unserer Zeit meistern: Frieden und Demokratie in Europa, Klimawandel, echte soziale Gerechtigkeit und die Transformation der Wirtschaft. 

Dies möchte ich für meinen Wahlkreis erreichen

Für Pinneberg möchte ich daher wieder eine stärkere Verbindung mit anderen europäischen Städten erreichen. Eine Wiederbelebung des Konzepts der Partnerstädte auf europäischer Ebene ist daher mein Ziel. Denn aktuell ist Pinneberg mit Ausnahme der Partnerschaft mit Hadersleben (DK) praktisch "blank"!

Mein Herzensthema bei der Landtagswahl

Europa soll auf regionaler Ebene lebendig werden. Ich möchte die Vielfalt und den Austausch stärken. Wo können wir von anderen lernen? Dazu müssen wir neue Projekte insbesondere mit unseren dänischen Nachbarn angehen, z.B. eine deutsch-dänische Marineeinheit. Als Bundesland an der Schnittstelle zwischen europäischem Kontinent und Skandinavien haben wir die besondere Möglichkeit zukunftsgewandt und europäisch zu handeln. Deshalb wollen wir Europa auch in unserer Heimat zwischen den Meeren leben! 

Dabei hat uns allen die Corona-Pandemie sehr deutlich gezeigt, dass wir in Schleswig-Holstein mit Europa und der Welt untrennbar vernetzt sind. Wir können die Probleme unserer Zeit nur gemeinsam lösen. Alle europäischen Regionen sind mit den gleichen Herausforderungen konfrontiert. Wieso dann alleine nach Lösungen suchen? Schleswig-Holstein kann aus dem Austausch mit anderen europäischen Regionen und Städten lernen.